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Hundeschule

 

benjaminklein

 

Ausbildung - Training - Therapie - Tierpsychologie - klassische Homöopathie

 

 

Hunde haben leider kein Sprachverständnis wie wir Menschen. Bis vor Kurzem dachte man, sie haben keine Areale im Gehirn die dafür vorgesehen sind. Auch anatomisch sind Hunde nicht darauf vorbereitet Wort zu bilden wie wir es tun.
Seit kurzem weiß man, dass Hunde, wie Menschen und Primaten, einen Bereich im Gehirn haben, der Laute verarbeitet. Forscher der Universität Budapest fanden heraus, dass die Spracherkennungsregion ähnlich wie bei Primaten funktioniert und auch an der selben Position an der Hörrinde sitzt. Das Sprachzentrum verbindet akustische Reize und Emotionen.
Dies erleichtert laut Aussagen der Forscher wohl die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.
Für Hunde sind unserer Worte ähnlich wie Geräusche und Hund können lernen einige dieser Geräusche mit den von uns gewünschten Handlungen zu Verknüpfen. Welche Worte Sie für eine Übung benutzen bleibt Ihnen überlassen. Der Hund unterscheidet den Klang und den Tonfall der Worte und versteht nicht den Inhalt. In Laufe der Zeit verknüpft er mit unseren Worten dann verschiedene Handlungen. Wichtig ist, das pro Übung immer das gleiche Wort benutz wird. Wählen Sie kurze Worte die sich im Klang gut unterscheiden. Benutzen Sie das gewählte Wort freundlich aber bestimmt. Kombinieren Sie jedes Hörzeichen mit einem Sichtzeichen, so kommunizieren Sie in seiner Sprache und es wird für den Hund einfacher. Sie brauchen für jedes Wort ein unterschiedliches Sichtzeichen. Sonst sagt ihr Mund Platz und Ihr Körper Sitz. Hunde entscheiden sich im Zweifel für das aus ihrer Sicht eindeutigere Signal.
Sie können einen einfachen Versuch machen, der verdeutlicht wie viel mehr Hunde auf Sichtzeichen reagieren wie auf Hörzeichen. Bringen Sie Ihrem Hund eine Übung sich auf ein Hörzeichen zu setzen. Verwenden Sie dazu das Hörzeichen Sitz und ein Sichtzeichen. Als Sichtzeichen eignet sich z.B. der erhobene Zeigefinger. Führt der Hund die Übung fehlerfrei aus und hat die Bedeutung des Hörzeichens und des Sichtzeichens verstanden, geben Sie nur das Sichtzeichen, den erhobenen Zeigefinger. Ihr Hund wird sofort verstehen und sich hinsetzen. Versuchen Sie das ganze nur mit dem Hörzeichen Sitz ohne das Sichtzeichen. Die meisten Hunde sind zunächst etwas verunsichert was sie tun sollen. Noch schwieriger wird es, wenn Sie sich umdrehen, wenn Sie das Hörzeichen geben und Ihr Hund keine Chance hat ein Sichtzeichen zu erkennen Auch unsere Körperhaltung und unser Gesichtsdruck nimmt unser Hund wahr und kombiniert ihn bei der Sitzübung.
Achtung, haben Sie Ambitionen im Hundesport, dann gewöhnen Sie Ihren Hund nicht zu sehr an Sichtzeichen. Sichtzeichen sind in Regel im Hundesport nicht erlaubt.
Versichern Sie sich, dass Sie die Aufmerksamkeit Ihres Hundes haben bevor Sie ihm ein Hörzeichen / Sichtzeichen geben. Geben Sie in der Lernphase keine Hörzeichen oder Sichtzeichen, wenn Sie nicht sicher sind, dass Ihr Hund sie auch befolgt. Wir bringen ihm so nur bei wie man Signale und Anweisungen ignoriert.
Ihr Hund steckt z.B. mit dem Kopf tief in einem Mauseloch und buddelt was das Zeug hält. Die Wahrscheinlichkeit das er gehorsam kommt wenn Sie ihn rufen ist gering. Rufen Sie ihn trotzdem und er kommt nicht, hat er gelernt das Hörzeichen “Komm” bedeutet ich darf fröhlich weiter buddeln. Er hat soeben gelernt ein Hörzeichen zu ignorieren.
Loben und belohnen Sie Ihren Hunde sofort, wenn er eine Übung richtig ausgeführt hat. Wiederholen Sie die Übungen regelmäßig aber nicht zu oft hintereinander. Mehrmals täglich einige Minuten sind effektiver wie einmal alle paar Tage eine Stunde. Hunde können sich zum einen nicht sehr lange konzentrieren und zum anderen ist eine Stunde Sitz und Platz recht frustrierend, nicht nur für einen Hund.
Geben Sie alle Hörzeichen nur einmal, damit Ihr Hund sich nicht daran gewöhnt ein Zeichen von Ihnen erst bei der 2. oder 3. Wiederholung zu befolgen. Reagiert der Hund nicht, setzen Sie das Hörzeichen durch aber wiederholen Sie das Hörzeichen nicht. Führt der Hund das Hörzeichen falsch aus und macht z.B.. statt “Platz” etwas anderes z.B. Sitz, wiederholen Sie das Hörzeichen nicht, sondern korrigieren Sie ihn sofort. Eine Ausnahme ist das Kommen. Beim Heranrufen können Sie das Hörzeichen, eventuell wiederholen.
Üben Sie an wechselnden Orten, damit Ihr Hund nicht das richtig Ausführen einer Übung mit einem bestimmten Ort verknüpft. Hunde lernen Situationsbezogen und Ortsbezogen. Der Hund soll ja nicht nur an bestimmten Stellen zuverlässig gehorchen sonder möglichst immer.
Jedes Hörzeichen das Sie Ihrem Hund geben, sollten Sie auch wieder auflösen, damit er dies nicht selbst macht. Üben Sie am Anfang in Ruhe und ohne Ablenkung durch andere Menschen und Hunde. Steigern sie dann langsam den Schwierigkeitsgrad. Beenden Sie das Üben immer mit einem Erfolgserlebnis für den Hund. Das bedeutet Sie machen zum Abschluss eine Übung von der Sie wissen ihr Hund beherrscht diese und führt sie gerne aus. So endet das Üben mit einem Lob für den Hund und er wird motiviert bleiben.
Was sollte ein Familienhund mindestens können soll, hängt von Ihren Bedürfnissen und Ihrem Alltag ab? Hilfreich im Alltag sind auf jeden Fall die zuverlässig ausgeführten Signale für: Sitz, Platz, Kommen, Nein, Pfui, Aus und Schau. Natürlich sollte unser Hund stubenrein sein und in der Wohnung nichts kaputt machen und je nach Alter einige Stunden allein bleiben können. :-)
Eine der einfacherer Übungen für unsere Hunde ist das “Sitz” Der Hund soll sich auf das einmalige Hörzeichen bzw. Sichtzeichen hinsetzen und sitzen bleiben bis wir dieses Kommando wieder auflösen. Diese Übung können auch schon ganz junge Welpen lernen. Das hinsetzen ist für Welpen ein ganz natürliche Sache. Ab ca. der 3. - 4. Woche sitzen die Welpen häufig während sie von Ihrer Mutter gesäugt werden.
Bei allen Übungen, die der Hund noch nicht kennt, versuchen wir zuerst unsere Hunde in die gewünschte Position zu locken und geben dann das Hör- und Sichtzeichen für diese Übung.
Nehmen Sie ein Leckerchen und halten Sie es dem Hund oder dem Welpen über die Nase. Die meisten Hunde setzen sich automatisch hin, wenn Sie nach oben schauen. Sobald der Po des Hundes den Boden berührt, und erst dann, geben Sie das Hörzeichen. Loben Sie ihn ausgiebig und geben ihm sofort das Leckerchen. Steht der Hund auf geben Sie ihm dazu gleich das Auflösungszeichen, das wir für alle Übungen benutzen. Als Hörzeichen eignet sich z.B. Fertig oder Auf, als Sichtzeichen können Sie z.B. mit dem Zeigefinger waagerecht von sich weg deuten. So lernt der Hund gleich ein weiteres Hörzeichen und er lernt auch gleich das er sitzen bleibt bis Sie das Sitz auflösen. Üben Sie regelmäßig und warten Sie mit dem Hörzeichen / Sichtzeichen immer bis der Hund sitzt. Steht er auf, kommt sofort das Auflösewort.
Klappt das gut, und Ihr Hund setzt sich schon beim Anblick des Leckerchen und des Zeigefingers können Sie anfangen das Hörzeichen / Sichtzeichen zuerst geben bevor der Hund sitzt.
Steht der Hund jetzt selbstständig auf geben Sie nochmals Ihr Signal für Sitz und bringen Ihn an der Stelle in den Sitz wo er aufgestanden ist. Vergessen Sie nicht ihn auch hier für das Sitz zu loben. Lösen dann die Übung mit Ihrem Auflösewort auf. Lassen Sie den Hund nicht zu lange Sitzen, anfangs genügen einige Sekunden, und steigern Sie die Übung langsam unter steigernder Ablenkung.

 

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© Tinas-Hundeschule & Tierheilpraxis - Christine Stroop

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