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Hundeschule

 

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Ausbildung - Training - Therapie - Tierpsychologie - klassische Homöopathie

 

 

Kein Hund zeigt jemals ein Verhalten um gezielt und bewusst seinen Partner Mensch zu ärgern.
Was auch immer Ihr Hund tut, er macht es nicht mit Absicht. Vieles was ein Hund tut gehört aus hundlicher Sicht zum ganz normalen Verhaltensrepertoire.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten um unerwünschtes Verhalten bei Hunden zu unterbinden. Wichtig ist aber immer dem Hund gleichzeitig zu vermitteln was wir von Ihm stattdessen erwarten. Wir müssen ein alternativ Verhalten einleiten und für dessen Ausführung der Hund dann belohnt wird.
Zeigt ein Hund unerwünschtes Verhalten so sollten wir zu aller erst einmal überlegen warum er dies tut. Springt z.B. ein Hund zur Begrüßung am Menschen hoch, so tut er dies nicht um den Menschen zu ärgern. Er tut es weil es einerseits zu seinem natürlichen Verhaltensrepertoire, gehört und andererseits dieses Verhalten vielleicht Anfangs unbewusst sogar noch von uns bestätigt wurde. Wir haben z.B. den Welpe der uns zur Begrüßung angesprungen hat freudig gestreichelt und dadurch in seinem Verhalten bestärkt. Wird er größer, empfinden wir diese Form der Annäherung als lästig und dieses Verhalten ist plötzlich unerwünscht. Für den Hund ist dies natürlich unverständlich, denn wir haben ihm ja beigebracht, dass wir diese Form der Annäherung mögen. Außerdem ist es für einen Welpen ganz normal ein nach Hause kommendes Rudelmitglied anzuspringen und zu versuchen es mit der Schnauze in die Mundwinkel zu stoßen. In einem Hunderudel wird das so begrüßte Tier einige vorverdaute Futterbrocken für den Welpen auswürgen. Wird dieses Verhalten von Anfang an ignoriert, er also erst begrüßt wenn er sich ruhig verhält, erhält der Welpe für sein Verhalten keine Bestätigung und hat keinen Erfolg mit seinem handeln, so wird es dieses Verhalten bald einstellen.
Parallel dazu lernt er in diesem Beispiel ein alternatives Verhalten zu zeigen, nämlich ruhig zu sein, wenn wir nach Hause kommen. Wir haben ja sein ruhiges Verhalten mit Aufmerksamkeit belohnt. Ignorieren wir nur das Anspringen, so hat der Welpe zwar keinen Erfolg mit seinem Verhalten, aber er weiß dadurch noch lange nicht, was wir von ihm erwarten und das er sich ruhig verhalten soll wenn wir nach hause kommen. 
Ignorieren ist also eine Möglichkeit unerwünschtes Verhalten zu unterbinden.
Das Hörzeichen „Nein“ oder „Pfui“ ist eine weitere Möglichkeit ein unerwünschtes Verhalten zu unterbinden. Natürlich muss der Hund zuvor die Bedeutung dieser Wortes erlernt haben und sie sicher beherrschen. Auch einige der auf Seite Hilfsmittel beschriebenen Hilfsmittel eignen sich um einige unerwünschte Verhaltensweisen zu korrigieren. Hörzeichen die ein hundliches Verhalten korrigieren sollten mit tiefer, scharfer Stimme, jedoch ohne laut zu werden, gesprochen werden um dem Hörzeichen Nachdruck zu verleihen.
Wie beim Lob ist auch bei der Korrektur einer unerwünschten Verhaltensweise der Zeitpunkt wichtig.
Bei der Korrektur unerwünschter Verhaltensweisen, gilt wie bei der Belohnung auch, der Hund verknüpft nur was unmittelbar auf sein Handeln folgt. Räumt der Hund den Mülleimer aus und wir ertappen ihn nicht auf frischer Tat, sondern erst viel später, wird er nicht mehr wissen warum wir mit ihm schimpfen. Das er bei unserer Rückkehr eine „Demutshaltung“ einnimmt, hat nichts damit zu tun, das er ein schlechtes Gewissen hat. Jeder Hund zeigt Beschwichtigungsgesten, wenn wir uns drohend vor ihm aufbauen und ihn mit wütendem Gesicht und mahnender Stimme ansprechen oder gar anschreien. Darauf hin wird der Hund eine Demutshaltung einnehmen und eine ganze Reihe weiterer Beschwichtigungsgesten zeigen. Das bedeutet allerdings nicht, dass er ein schlechtes Gewissen hat. Ist ein Ranghöheres Tier wütend, so zeigt das rangniedere Tier seine Unterlegenheit und unterwirft sich um so einer ernsthaften Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen und eine aggressive Stimmung gar nicht erst aufkommen zu lassen. Er demonstriert durch seine Unterlegenheit die Anerkennung der übergeordneten Stellung seines Gegenübers.
Der Hund wird weiterhin den Mülleimer ausleeren, denn durch dieses Verhalten belohnt er sich ja selbst. Den Mülleimer ausräumen macht Spaß, vertreibt die Zeit und schmeckt meist auch noch ganz lecker. Unsere „Strafpredigt“ bei unserer Ankunft wird er nicht mehr mit seinem Verhalten verknüpfen. Was er aber verknüpft ist, mein Mensch kommt nach Hause und ist sauer und da geht er ihm lieber aus dem Weg.
Besonders erfolgversprechend ist es ein unerwünschtes Verhalten schon im Ansatz zu unterbinden, also bevor der Hund es aufgeführt hat. Es ist z.B. wesentlich einfacher unseren Hund heranzurufen wenn wir merken er hat gerade die Fährte eines Hasen gewittert, als ihn zurückzurufen wenn er in vollem Lauf hinter ihm her hetzt.
Bitte strafen Sie nie Ängstlichkeit und Unsicherheit. Disziplinieren Sie Ihren Hund nicht durch Nackenschütteln. Es ist ein Irrglaube, dass so Welpen von der Mutter und dem Rudel bestraft werden.
Das Nackenschütteln wie auch der so genannte Alphawurf sollten wir Menschen unseren Hunden überhaupt nicht antun. Das Nackenschütten wenden Hunde nur beim Jagen an und töten damit ihre Beute. In spielerischer Form ist es auch beim Welpenspiel zu beobachten. Diese Form von Spiel dient der Einübung von Jagdtechniken. 
Der Alphawurf oder das Nackenschütteln empfinden Hunde als Angriff auf Ihr Leben, sie interpretieren es als Tötungsabsicht. Unser Hund soll lernen uns zu vertrauen und uns nicht fürchten. Auch das Schlagen mit der Hand, Leine oder Gegenständen ist keine hundgerechte Bestrafung. Ebenso ist der oft praktizierte „Leinenruck“ ist kein angemessenes Mittel einen Hund zu erziehen. Das rucken an der Leine um z.B. ein Ziehen des Hundes zu unterbinden, oder ein unbändiges Verhalten an der Leine zu korrigieren, schädigt die Halswirbelsäule, führt zu Kopfschmerzen und kann den Kehlkopf verletzen. Meist verstärken wir durch solche Maßnahmen das unerwünschte Verhalten noch. Durch solche Aktionen werden wir für unsere Hunde nur unberechenbar und es entsteht ein Vertrauensverlust.
Kontrollieren Sie sich selbst und achten Sie darauf unerwünschte Verhaltensweisen nicht unbewusst zu verstärken und bestätigen Sie erwünschte Verhaltensweisen. Unser Hund sollte freudig mit uns zusammenarbeiten und uns vertrauen können.

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© Tinas-Hundeschule & Tierheilpraxis - Christine Stroop

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